Videomischer
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Mischpulte im Allgemeinen werden sowohl für Aufnahmen im Studio als auch zur Aussteuerung von Liveauftritten verwendet. Das hochmoderne Equipment findet Platz bei Installationen, Bühnenauftritten, in Regiestudios und bei der Erstellung von Videoclips. Nicht nur Lautstärke und Klang, beziehungsweise beim Videomischer die Wipes und Cuts, lassen sich fließend verändern und anpassen, es ist möglich je nach Ausführung von beliebig vielen Quellen Signale in das Mischpult einzuspeisen, wo sie bearbeitet und synchronisiert werden. Es gibt Mischpulte für Audiosignale genauso wie für Videosignale. Ein Videomischer, (ein Bildmischer oder Trickmischer) dient grundsätzlich dazu zwischen verschiedenen Videoquellen, vorteilhaft mit Frequenzgang- und Dynamikveränderung, umzuschalten aber auch zum Mischen beziehungsweise um Spezialeffekte hinzuzufügen. Verwendet werden Videomischer primär in Fernsehstudios oder Fernsehübertragungswagen. Genauso werden sie aber auch für die Bearbeitung von Videos im Amateurbereich eingesetzt. Ein weiterer Einsatzbereich von Videomischpulten ist die professionelle Bearbeitung von Filmen. Ganz egal ob es Live-Auftritte sind, Videoclips oder auch Installationen, das richtige Videomischpult mit den richtigen Funktionen gestaltet das Bildmaterial. Wie beim Audiomischer werden verschiedene Signale zusammengeführt, beim Videomixer sind es Frames, Bildsequenzen, deren Übergang moduliert werden kann. BPM-Media.de bietet zusätzlich ebenfalls diverses Zubehör für Mischer an.
Die Möglichkeiten der Bildbearbeitung mit einem Videomischer steigen mit seinem Anschaffungspreis. Es sind sogenannte Hartschnitte an dem zur Verfügung stehenden Bildmaterial möglich, man kann also zwischen zwei oder mehr Bildquellen umschalten. Auch verschiedene Transitions, also Übergänge können erzeugt werden. Bekannt sind hier natürlich die einfachen Überblendungen, ohne die kein Film auskommt, aber auch zum Beispiel Wipes, die Wischblenden. Weiter sind die Videomixer in der Lage, Farbsignale zu erzeugen, sie können sogenannte Keys also Stanzen erzeugen.
Grundsätzlich gibt es Split-, Splint- und Inlinekonsolen. Eine Splitkonsole bearbeitet nur ein Signal mit einem Kanal. Somit muss die Hinterbandkontrolle über einen separaten, eigenen Kanal verfügen. Der wesentliche Vorteil der Splitkonsole ist die ausgezeichnete Übersicht über den Signalfluss, nachteilig wirkt sich der enorme Platzbedarf und die mangelnde Beweglichkeit aus. Die Inline-Konsole ist mittlerweile der absolute professionelle Standard in Ton- und Musikstudios. Hier können zwei Signale von einem Kanal zur selben Zeit bearbeitet werden, das Signal liegt am Hauptfader an, über den kleinen Fader ist es möglich, das Off-Tape- oder Hinterbandsignal abzuhören. Es ist ohne Weiteres möglich, zusätzliche Quellen einzuspeisen. Die Kanäle können als Subgruppen definiert werden, es ist überdies kein Problem, die Filter- und Ausspielwege unter den bereits vorhandenen Signalen ein und desselben Kanalzuges zu teilen. Die Splint-Konsole hingegen vereint die beiden Methoden von Inline- und Splitkonsole. Die Zahl der Untergruppen ist hier, wie beim Splitpult zwar durchaus begrenzt, es können aber zwei Signale pro Kanal laufen.
Es gibt grundsätzlich Line Mischer und Monitorkonsolen. Line -Mischer haben herkömmlicherweise keine Mikrofoneingänge und werden eigentlich nur von Keyboardern benützt. Die sogenannten Monitor-Konsolen sind für Live Events gedacht und besitzen eine hohe Zahl an Aux-Wegen.
Die Videomischpulte sind mit sogenannten Bussen ausgestattet. Das bedeutet einfach eine Reihe von Knöpfen, den Buttons, die jeder für eine Bildquelle nützlich ist. Betätigt man nun einen dieser Knöpfe, wird das zugehörige Signal auf den Ausgang des jeweiligen Busses geschaltet. Es gibt einen Programmbus und einen Ausgangsbus. Der zweite Bus wird als Vorschaubus benutzt. In der Regel verfügen moderne Videomischer unter anderem über die Features Video Switcher und Control Panel, 4 Keyers, 3 DVEs und Chromakeys, Broadcast Pix Control Panel, Broadcast Pix iBoB, eine - Intelligente Break-out-Box.
Break-out-Boxen sind Geräte, die für die Kontrolle und Umleitung von Interfacesignalen und -leitungen zwischengeschaltet werden. So können Interfacesignale sowohl zusammengeschaltet, ein- oder ausgeschaltet und überkreuzt werden. So ist es möglich, nicht genormte Geräte einer Standardumgebung anzupassen. Auch können zwei Datenendeinrichtungen, auch Datenübertragungseinrichtungen miteinander kommunizieren.
Mit den bei BPM-Media.de angebotenen Videomischern ist es einfach, zum Beispiel verschiedene Bildquellen wie Magnetaufzeichnungen oder Kameras synchronisiert zusammenzuführen. Die modernen Geräte sorgen mit einem sogenannten Synchrongenerator für die Taktsignale der weiteren Geräte. Nicht synchronisierte Signale müssen über einen Time Base Corrector laufen, einige Mischer verfügen aber auch über interne „frame-syncs“. Eine interessante Funktion ist auch der Blendenhebel, den man ebenso T-Bar oder Fader Bar nennt. Mit diesem Blendenhebel ist es möglich, einen Übergang zwischen zwei Bussen zu steuern, und zwar durch verschiedene Möglichkeiten, die sich im Transition Section-Bereich befinden. In der Regel sind das Blenden, wie beim Crossfading im Audiobereich, oder aber auch Wischblenden, die auch Wipes genannt werden. In aller Regel werden die Endgeräte so konzipiert, dass das Bedienfeld eines Mischpultes vom eigentlichen Gerät separiert ist. Das geschieht wegen Lautstärke, der Hitzeentwicklung und vor allem wegen der kürzeren Kabelwege.
Die Videomixer weisen in der Regel ebenso Inscriber Title Motion Pro Character Generator mit Animationen, ein Clip Store mit Taste, Dual Channel und unterschiedlich viele Stunden Storage auf. Es gibt Still Store, Title Store, Logo Generator, Multi-View Monitoring mit Motion Displays vom Programm, Preview und Quelles, plus Miniaturbilder der Tasten und Sammlungen, DVE auf jeder Taste für unterschiedlich viele resized boxes (PIP). Außerdem AutoAspect (um Widescreen (16:9) und Traditionelle (4:3) Kameras, Clips und Grafiken vermischen zu können). Auch eine Rack-mounted Workstation mit Broadcast Pix V5, Inscriber TitleMotion Pro CG, Windows XP, Slate Video Boards, Triple Disks, dual NICs, dual Monitor Support, r/w DVD/CD, Keyboard, Mouse sind herkömmlicherweise enthalten. Etwas teurere Ausführungen der Videomixer, etwa das Broadcast Pix Slate 1000A, das ist ein Live-Produktionsmischer mit integriertem Inscriber Schriftgenerator, Clip- und Bildspeicher und Multiview-Monitoring, besitzt zusätzlich noch die Features AutoAspect (um widescreen (16:9) und traditionelle (4:3) Kameras, Clips und Grafiken vermischen zu können) und eine Rack-mounted Workstation mit Broadcast Pix V5, Inscriber TitleMotion Pro CG, Windows XP, Slate Video Boards, Triple Disks, dual NICs, dual Monitor Support, r/w DVD/ sowie natürlich ebenfalls CD, Keyboard und Mouse.
Videomischer gibt es ausgerichtet auf die jeweiligen Ansprüche und Bedürfnisse und in den unterschiedlichsten Preisklassen. Natürlich lohnen sich teure Mischpultsysteme primär für professionelle Regiestudios oder Fernsehproduktionen, doch auch für den kleineren Geldbeutel, für Personen, die hauptsächlich gute Homevideos erstellen möchten, gibt es ausgesprochen interessante Mischpultanlagen mit vielen professionellen Features, die durch die umfangreichen Funktionen wie den Schnitt, das Fading, die Cuts und Wipes, völlig neue technische Möglichkeiten eröffnen. Gerätschaften mit entsprechenden Eigenschaften gibt es also von etwa hundert Euro bis hin zu technischen Ausrüstungen, die den fünfstelligen Eurobereich deutlich übersteigen. Ihre ganz eigenen, individuellen Ansprüche entscheiden.